Das Baugerüst steht und füllt den ganzen Innenraum der Lukaskirche aus. Ein Urwald von verschiedenen Metall- und Holzelementen durchzieht den ganzen Raum: Ständer (vertikal), Riegel (horizontal), Streben (diagonal), Stellrahmen, Geländer, Bordbretter, Gerüstböden, Durchstiege, Konsolen, Gerüsthalter und, und, und…

Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit, in denen vor allem Abbrucharbeiten im Kirchenkeller und in der Vorhalle der Kirche durchgeführt und die Toilettensatelliten angebaut wurden, geht es jetzt an die riesigen Wand- und Kuppelflächen. Eine Schadenskartierung wird erstellt, die Kuppelschalen und Gewölbe ertüchtigt und von oben gedämmt. Die Restauratoren für Naturstein und Putz und die Licht- und Akustik-Techniker werden alle Hände voll zu tun haben. Drei Viertel der Arbeiten des Gesamtprojektes stehen hier in den kommenden Monaten an.
Vorerst staunen wir über die Aus-, Durch- und Einblicke, die das Raumgerüst bietet. Ein Aufzugskorb bringt uns rund 40 Meter hoch in die Zentralkuppel.

Auf dem Weg kommen wir den Säulenkapitellen ganz nah.


Die großen Rosetten sind zu erahnen.


Wir sind auf Augenhöhe mit den bunten Chorfenstern.


Wieder auf dem Boden angekommen, bleibt das Staunen nicht aus beim Blick auf das Puzzle der Bodenfliesen oder in den „Werkzeugkasten“ der Bauarbeiter.

Die frisch geweißelten Wände und neuen Heizkörper in den Sakristeiräumen lassen schon ein bisschen erahnen, wie schön einmal alles sein wird, wenn St. Lukas 2027 wieder eröffnet wird.
Ein Dank an dieser Stelle den Fotografierkünsten von Burkhard Mücke, der den Baufortschritt mit seiner Kamera begleitet. (hg)